Nach dem sehr gelungenen jedoch unerwartet langen Hoppingausflug zu Vicky, fuhren wir am Samstag zum Spiel Holstein Kiel gegen Carl Zeiss Jena. Wir kamen eine gute halbe Stunde vor Spielbeginn am Holsteinstadion an und flüchteten wegen eines starken Platzregens erstmal in den Fanshop. Dann Karten geholt und ab in Block I, wo wir uns mit guter Übersicht auf Spielfeld, Gästeblock und Supside postierten.

Während der ganzen 1.Halbzeit war Holstein drückend überlegen und hatte diverse Chancen, in Führung zu gehen. Im zweiten Spielabschnitt änderte sich das Bild nicht wirklich. Völlig überraschend kam daher das 1:0 für Jena nach einer feinen Kombination. Es war wirklich die einzige ernsthafte Torchance für den FCC im bisherigen Spiel. Nachdem ein Konter für Jena nicht mit dem spielentscheidenden 2:0 abgeschlossen werden konnte, traf die KSV noch einmal die Latte, das war es aber auch.

Die Supside, die vor dem Spiel einen Fanmarsch organisiert hatte, sang mit großem Armeinsatz über die meiste Zeit hinweg, auch wenn der Rest der Steher selten mitzog. Das richtige Zeichen, sich nicht von Repressalien unterkriegen zu lassen. Mit einem Stimmungsboykott gegen den Herrn Döbel hätte man der eigenen Mannschaft nicht geholfen. Im Jenaer Block war 90 Minuten lang Bewegung auszumachen, auf Grund der großen Entfernung zwischen den Blöcken war leider nur selten etwas zu vernehmen. Erwähnenswert ist die Blockfahnenchoreo mit der Aufschrift „1903″ und dem Vereinszeichen mit dem öfters verwendeten Lorbeerkranz.
Eintritt 8€, 4511 Zuschauer