An einem schönen Dienstagabend stand das kleine Derby zwischen Holstein Kiel und dem VfB Lübeck auf dem Spielplan.
Am Kieler Hauptbahnhof angekommen, suchte man vergeblich einen Bus der zum Stadion fährt. Nach langem Fragen erhielt man dann auch eine gute Information, man solle die Nummer 91 nehmen der fährt direkt dorthin.
Der Lübecker Mob war am Hauptbahnhof weit und breit nicht zu sehen, dafür aber gefühlte 1000 bereitstehende Polizisten und ein Hubschrauber, der das spannende Geschehen im Blick hatte. Am Stadion das selbe Bild, Polizei so weit das Auge blicken konnte, aber von dem UKL ( Gang Green) kein Stück zu sehen. Ich machte mich also auf den direkten Weg ins Holsteinstadion, in den Gästeblock, wo es dann Wurst und eine kühle Erfrischung gab . In der 17. Minuten war es so weit, Kiel traf zum 1:0. Die Supside bekam das Geschehen noch mit, jedoch waren sie auch verspätet ins Stadion eingetroffen. Als die Banner hingen, hörte man nicht gerade viel von der Kieler Gang. Als dann Lübeck mit etwa 50 Leuten zur Halbzeit im Stadion eintraf, kamen ein paar Pöbelein von den Kieler, jedoch war es ein echt schlechtes Bild was beide Fangruppen ablieferten. Lübeck beschränkte sich auf Wurst essen und Fussball gucken und die Kieler auf Pöbelein. In der 70. Minute versuchten die Lübecker dann möglichst schnell das Stadion zu verlassen. (WARUM AUCH IMMER?!?!) Jedoch wurde das durch die Beamten der Bundespolizei schnell unterbunden. In der 80. Minute waren es dann die Kieler die ihre Banner abnahmen und das Stadion verließen. Gesehen wurden sie dann auch nicht mehr. Als der Schiedsrichter das doch ausgeglichene Spiel abpfiff, begab sich der Auswärtsblock, ohne Anstalten zu machen, direkt zum Bus, der uns dann so schnell es geht ,in einer Polizeikolonne inklusive des Hubschraubers, zum Bahnhof brachte. Im Bahnhof wurde man im Kessel festgehalten, bis man einem Kollegen der Polizei verklickert hatte, dass man nicht nach Lübeck sondern nach Schleswig muss.
FAZIT: Es war ein gutes Spiel!!! Was die Fanlager im Internet angekündigt haben, wurde nicht eingehalten, eine Derbystimmung kam nicht auf. Vielleicht lag es auch an dem ungewöhnlich hohen Polizeiaufkommen für ein Spiel in der 5. Liga.