Nachdem man vergangene Woche am Freitag das Spiel von Victoria Hamburg nicht sehen konnte, da das Stadion Hoheluft eher einem Freibad ähnelte, machte man am 2.12. einen erneuten Ausflug gen Hansestadt. Diesmal ging es aber zum „großen HSV“. Ziemlich spät fuhr man zu dritt los, kam trotzdem noch eine halbe Stunde vor dem Anpfiff am Stadion an. Die schlechten Eingangskontrollen kosteten dann aber erneut einige Minuten, da die Ordner wohl verpennt haben, dass es auch noch eine zweite Eingangskontrolle zu unserem Block gab. Wir konnten zum Glück noch einen Blick auf die gelungene Choreo der Wiener erhaschen, ehe man sich dann auf seinen Platz begab, der sich im Oberrang der Südtribüne befand. Doch schon eine Minute nach Anpfiff hatte man schon keine Lust auf die Sitznachbarn und stellte sich mit restlichen Wienern, die keine Karte für den offiziellen Auswärtsbereich ergattern konnte, direkt neben die restlichen ca. 8000-9000 Grün-Weißen. Uns trennte dann nur noch eine provisorische Absperrung, bestehend aus einem über 2 Sitzen gespanntes langes Tuch.

Die Stimmung war wirklich atemberaubend. Alle zogen die Lieder komplett durch. Von den Hamburgern war in der ersten Hälfte kaum etwas zu vernehmen. Zu Beginn der zweiten 45 Minuten gab es dann die traditionelle Schalparade zu bestaunen, was ein sehr imposantes Bild ergab. Um die 60. unterhielt man sich noch kurz mit 3 Ultras aus Nürnberg, die mit diesem Spiels 1. ihre Freunde unterstützten und 2. eine viertägige Fußballtour über Bremen, Düsseldorf und Dortmund starteten. Nachdem der HSV führte, wurde es dann auch im Norden lauter. Die CFHH präsentierte noch ein Spruchband: „Rapid interessiert keine Sau – Ultra‘-Deutschland geht zum HSV“, was dann doch eher von der „Coolness“ im Auge des Betrachters liegt…

Das Spiel war eher eines der unspektakuläreren. Wir waren jedoch verwundert darüber, wie wenig Rapid nach vorne tat, obwohl für sie um alles ging. Die Rapidviertelstunde ist dadurch auch ein bisschen untergegangen, was aber auch daran lag, dass zu Beginn dieser Zeit (75:00 Min.)Mladen Petric nach längerer Verletzungspause wieder zum Einsatz kam.

Nach dem Schlusspfiff wurde noch eines der Choreofähnchen abgegriffen, man verabschiedete die Nürnberger und machte sich dann wieder auf Richtung Schleistadt.