Da im Moment ja ziemliche Flaute auf den Sportplätzen des Landes herrscht, besuchten wir an zwei Wochenenden die Eagles vom Männerturnverein aus Itzehoe. Zum ersten Spiel am 6.2.10 kam die SG Oslebshausen aus Bremen und wurde erwartungsgemäß mit 115:88 vom Hofe gejagt. Nachdem es drei, vier Minuten bis zum ersten Korb des Spiels gedauert hatte, spielten die Itzehoer souverän ihren Stiefel runter. Alle Viertel konnten deutlich gewonnen werden, die Spannung war schnell raus. Überragender Mann war Kejuan Johnson, der 34 Punkte erzielte, ergänzt durch 14 Rebounds und 12 Assists. Ebenfalls viele Punkte erzielten Frank Russell (25) und Andreas Scholl (24).

Dass Oslebshausen so wenig Gegenwehr leisten konnte, lag u.a. daran, dass verschiedene Spieler durch Verletzungen oder 5 Fouls ausschieden und so eine lange Zeit in Unterzahl gespielt werden musste. Die beiden Schiedsrichter pfiffen sehr hart und konsequent, ein Itzehoer holte sich seine 5 Fouls in rekordverdächtigen 228 Sekunden Spielzeit. Grade zum Ende weg wurden die langen Diskussionen und Pausen etwas lästig, woran das lag, konnte ich als eher Unwissender nicht wirklich erkennen.

Obwohl im benachbarten Wilster eine 5000-Mann-Party stattfand, war die Halle mit guten 250 Zuschauern anständig gefüllt, im Block hatten sich 15 Leute eingefunden. Der Support war in der ersten Hälfte eher mittelmäßig, viele gaben nicht ihr letztes. Wobei ich hier nicht zu viel mosern darf, schließlich erleben wir diese mangelhafte Einstellung auch oft genug. Nach der Halbzeitpause gingen die Lieder wieder etwas besser von den Lippen, nun stimmte auch der Materialeinsatz.

Am nächsten Tag musste ich viiiel zu früh aufstehen, um ein U16-Basketballspiel zwischen Schenefeld und Rendsburg II zu gucken. Beim Aufwärmen in der furchtbar kalten Halle wirkte Schenefeld noch körperlich stärker, doch das half im Spiel nicht fiel, RD gewann klar und deutlich. Irgendwann pfiff meine Mitfahrgelegenheit dann auch ab und ich musste mir dieses Armutszeugnis nicht länger zumuten.