Mittwochabend, nichts vor, also mal zu einer anderen Sportart. Die SG Flensburg-Handewitt spielte gegen die HSG Wetzlar in der heimischen Campushalle. Etwa eine halbe Stunde vor Anpfiff in der Halle angekommen, auf der größten Stehplatzrtibüne der Liga mit 1500 Stehplätzen war noch genügend Platz. Auch insgesamt wurde die Halle nicht ganz voll, etwa 500 der 6500 Plätze blieben leer.

Das Spiel begann ausgeglichen, Wetzlar schaffte es immer wieder mit gedulgigem Aufbau zu ihren Toren zu kommen. Nach einer Viertelstunde führte der Außenseiter gar mit 10:7. Der Torwartwechsel auf Flensburger Seite in der 21. Minute brachte den gewünschten Erfolg. Vom zwischenzeitlichen 13:14 konnten die Flensburger das Halbzeitergebnis auf 19:15 ausbauen. Danach war das Spiel mehr oder minder gelaufen, die Gegenwehr der Gäste war gebrochen, die Flensburger zogen nach und nach auf das Endergebnis von 36:25 davon. Bei der SG überzeugte die rechte Angriffsseite mit Carlén (9 Tore) und Lasse Svan Hansen (6 Tore). Bester Wetzlarer Schütze war Alois Mraz mit 7 Toren, davon 6 in der 1.Halbzeit.

Wir postierten uns ein wenig hinter den Ultras Flensburg. Zum Einlauf gab es einige große Doppelhalter zu sehen. Danach bekamen wir eine gute Bandbreite von Liedern präsentiert, gepaart mit einigen Pöbeleien gegen die manchmal hilflosen Schiris. Insgesamt ein ordentlicher Auftritt, die ganze Halle klatschte die Gesänge mit, auch
wenn zu wenige den Support mitzogen. Zudem ist ein schwieriges Problem beim Handball, dass man nicht weiß, ob man nach einem natürlich häufigen Torerfolg jubeln soll oder das Lied zu Ende singen soll. Da haben wir Fußballer es doch leichter. Gästefans waren keine auszumachen.

Insgesamt ein netter Ausflug, ein gutes Spiel und ein ordentlicher Auftritt der UF.

6000 Zuschauer, 7,50 € Eintritt